Bericht von Nadja

Beim diesjährigen Familienseminar der SBHC NRW in Uedem stand der Austausch, das Lernen und das gemeinsame Erleben im Mittelpunkt – ein Wochenende, das allen Beteiligten noch lange in schöner Erinnerung bleiben wird.
Bereits am Freitag reisten die Familien an, und wir starteten mit einem gemütlichen Abend in das Wochenende. In entspannter Atmosphäre hatten alle die Gelegenheit, sich kennenzulernen, alte Bekanntschaften aufzufrischen und besonders die neuen Familien herzlich in die Gemeinschaft aufzunehmen. Es wurde viel erzählt, gelacht und ein erster Grundstein für den offenen Austausch gelegt.

Den inhaltlichen Auftakt bildete ein spannender und zugleich sehr informativer Vortrag von Dr. med. Schreiber, er ist der Chefarzt der pädiatrischen Neurochirurgie in der Knappschafts Klinik in Gelsenkirchen.
Er nahm sich viel Zeit, um die verschiedenen Shuntversorgungen verständlich zu erklären und ging dabei auch auf die unterschiedlichen Formen der Spina bifida sowie moderne Operationstechniken ein. Die Teilnehmenden hatten die Möglichkeit, Fragen zu stellen und von seinem Fachwissen zu profitieren, was von vielen als besonders wertvoll empfunden wurde.

Am Nachmittag wurde es dann aktiv: Der Deutsche Rollstuhlsportbund war zu Gast und hatte einen abwechslungsreichen Hindernisparcours aufgebaut. Mit viel Freude und Engagement stellten sich sowohl Kinder als auch interessierte Erwachsene den Herausforderungen. Es wurde gelacht, angefeuert und ausprobiert – und am Ende konnten alle stolz auf ihre Leistungen sein.

Ein weiterer Programmpunkt führte die Teilnehmenden in eine ganz andere Welt: Anna Unrau gab eine einfühlsame Einführung in die Aromatherapie. Mit verschiedenen Düften und anschaulichen Erklärungen zeigte sie, wie ätherische Öle im Alltag unterstützen und für Wohlbefinden sorgen können.

Der Samstagabend klang in gemütlicher Atmosphäre am Lagerfeuer aus. Bei Stockbrot und Würstchen wurde gemeinsam gegessen, gelacht und erzählt. Besonders bereichernd war der intensive Austausch unter den Eltern. Es entstanden viele anregende Gespräche, neue Ideen und wertvolle Impulse für den Alltag wurden mitgenommen.

Ein besonders schöner Aspekt dieses Wochenendes war zu sehen, wie die Kinder miteinander in Kontakt kamen und erleben konnten, dass sie mit ihrer Erkrankung nicht allein sind. Diese Gemeinschaft und das gegenseitige Verständnis stärkten alle Beteiligten.

So blicken wir auf ein rundum gelungenes Familienwochenende zurück – geprägt von Wissen, Bewegung, Begegnung und ganz viel Herz.

Ein ganz großes Dankeschön geht an dieser Stelle wieder an die Gemeinschaftsförderung der Krankenkassen, ohne die diese Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre!